

Jetzt ist geschafft! Ein weiteres Zertifikat als Yogalehrerin ist in meiner Tasche!
Im letzten Jahr durfte ich unter den Fittichen von OM-OIDA angeleitet und eingefädelt von Eva Karel – weitere 200h yogisches Wissen aufsaugen.
Diese Reise wird wohl nie enden, denn es gibt immer neue Nischen zu entdecken und bereits Bekanntes aus dem Hinterstübchen zu befördern.
Es war ein Jahr, gefüllt von neuen Inputs und schönen Denkimpulsen. Ein Jahr mit viel Schreiben und Lesen – Sich mit Themen beschäftigen, die weit über Yogalehren hinausgehen.
Nicht nur yogische Philosophie und Geschichte und Asanas wurden vertieft. Nein, nein… auch der Blick nach Innen wurde geschärft. Auf „Freundliche Innenschau“ wurde viel Wert gelegt – und davon darf sich vermutlich jeder ein bissl mehr gönnen.
Wow, ich bin überwältigt, was diese Jahr mit mir gemacht hat und wie sehr es mich auch im Physiotherapeutischen Kontext beeinflusst hat. Missen will ich keine Stunde dieser grandiosen Fortbildung.
Ich freu mich aufs inspirierte weiter-werckeln.
Meine Arbeitszeiten änderten sich mit April und ich werde ab sofort zu 100% in Baden sein!
Das heißt: Ihr findet mich von Montag bis Donnerstag in der Habsburgerstraße!
Montags 8.00 – 12.00 Uhr
Dienstags 8.00 – 14.30 Uhr
Mittwochs 12.30 – 19.00 Uhr
Donnerstags 7.30 – 14.00 Uhr
Seit Jahresbeginn 2023 ist die liebe Eva Neumayer-Steiof von runterschalten mit im Boot. Und im Gepäck hat sie ein buntes Angebot aus Qi Gong, Entspannung und Achtsamkeit mittles MBSR (mindfulness based stressreduction).
Wenn ihr mich fragt, ist sie die Person, die „Runterschalten“ am besten repräsentiert und lebt. Da kann man sich definitiv eine Scheibe abschneiden.
Sollte Interesse an ihrem Angebot bestehen -> hier ist der Link zu ihrem Angebot.
!!!Live Yogakurs in Schönau an der Triesting!!!
Yogaasanas treffen funktionelle Bewegung – wir spielen mit den Faszien – wir lernen unseren Körper besser kennen – wir räkeln und verwurschteln uns – wir bringen Stabilität in unsere Mitte – wir spielen mit dem Gleichgewicht – UND wir werden viel Atmen
Als Physiotherapeutin und Yogalehrerin verbinde ich in diesen Stunden meine Ansichten für Bewegung mit fließenden Yogaasanas. Wir werden manchmal schwitzen und uns manchmal gemütlich am Boden räklen und strecken – Es wird eine Entdeckungsreise im eigenen Körper – Wir werden Areale beleuchten und befühlen, die wir davor vielleicht noch nicht kannten.
Wer sich darauf einlassen mag, darf sich gerne bis 25.9.2022 telefonisch melden:
0676/9404568
Wann das ganze stattfinden soll?
immer Montags ab dem
3. Oktober bis 5. Dezember 2022
von 17.30 bis 18.30 Uhr
also 10 x 60 Min
für 120 Euro
im Ortzentrum Schönau an der Triesting, Liechtensteinstraße 3
Ich freue mich auf deine Anmeldung.
Marlene Mayrhofer
Wie wäre es mit einer Online-Yoga Stunde?
In Zeiten von Lockdowns und 2-G (plus)-Regelungen verbringen wir alle vermutlich mehr Zeit zu Hause.
Um das Pensum an Bewegung zu erfüllen, suchen sich viele online Ideen und gehen in virtuelle Kurse.
Wenn du auch mit dem Gedanken spielst, so etwas auszuprobieren, dann schau gerne mal rein in meine Online-Yogastunde.
Dienstags von 18.30 -19:45 Uhr dreht sich alles um die Themen:
* Atmung
* Körperwahrnehmung
* Mobilität / Flexibilität / Kraft
und darum
*ZEIT FÜR DICH zu haben
Der Stil? – Ich würde sagen, es ist im Stil einer Vinyasa-Flow-stunde mit einer großen Prise Physiotherapeutischer Sichtweise.
Ich versuche trotz virtuellem Setting, immer wieder auf die TeilnehmerInnen einzugehen und ggf. Verbesserungsvorschläge zu geben. Sämtlich Bewegungsübergänge und gehaltene Asanas werden ausführlich erklärt. z.B.: Worauf du achten solltest, wenn du in der Kobra landest. Wohin dein Knie zeigen soll, wenn du im Krieger bist und wann dein Rücken gerade oder eingerollt werden soll.
Schnuppern kannst du gerne 1x kostenlos. Wenn es dir gefällt, dann kannst du einen 5+1 Block um 65 Euro erwerben. Komm dann, wann es dir passt.
Gibt’s Fragen? Dann melde dich gerne bei mir.
Ich freue mich über alle neuen Gesichter in der Online-Yoga stunde! Bis bald
Unter Viszeraler Therapie versteht man ein Behandlungskonzept, welches das Organsystem des Körpers mit dem Bewegungsapparat zusammenführt. Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet das Wort „Viscerum“ soviel wie „Eingeweide, Weichteile“. Wenn es als um Viszerale Therapie geht, dann handelt es sich um eine Behandlung der Weichteile.
Unsere Organe wie .B. das Verdauungssystem, Leber, Milz, Lungen, Herz etc liegen nicht einfach wie Tetrisbausteine in unserem Bauch- bzw. Brustraum. Sie sind in enger Verbindung mit dem umgebenden System – also dem Bewegungsapparat. Sie sind nicht nur über Bänder festgemacht, sondern es gibt diverse andere enge Verbindungen. Durch diese engen Verbindungen können sich sämtliche Strukturen beeinflussen.
Ein Teil vom Dickdarm beispielsweise befindet sich in unseren Beckenschaufeln. Dort ist er ganz eng an Hüftbeugern (M. Iliacus und M. psoas) und Becken befestigt. Gibt es Stress im Darm z.B. durch Verstopfung, so überträgt sich dieser Stress/Spannung auf das Becken. Dieses kann dadurch sogar in seiner Ausrichtung verändert werden, was wiederum zu einer Innendrehung der Hüfte führen kann. Durch die Innenrotation dreht ev. das Knie mit und auch der Fuss muss ausweichen – Knieschmerzen können die Folge sein. So könnte man z.B. therapieresistente Schmerzen erklären, die trotz intensiver Behandlungen an den schmerzenden Strukturen rezidivierend auftreten.
In der Viszeralen Therapie will man solchen „Läsionsketten“ auf die Schliche kommen.
So kann es durchaus auch einmal vorkommen, dass eine Behandlung von Schwindel oder Kopfschmerzen bei der Behandlung vom Zwerchfell startet. Es gibt so viele Verbindungen in unserem Inneren, die nach oben oder unten verlaufen.
…und es ist so spannend, diese Verbindungen zu entdecken und zu verstehen – auch für dich als „Patient“ könnte ein anderes Verständnis für die Zusammenhänge von Problemen / Symptomen entstehen.
Einsatzbereiche der Viszeralen Therapie:
Hier gibt es einen Beitrag zu diesem Thema.
Das kurze Hüftschmeichlerprogramm soll dir dabei helfen, deine Hüften nach ausgedehnten Ausfahrten wieder geschmeidig mobil zu machen.
Durch die vorgeneigte Haltung am Rad bleiben diese quasi während der ganzen Zeit immer ein klein wenig gebeugt. Endgradige Streckung erfahren sie erst wieder, wenn du vom Rad runter steigst. (Manchmal merkt man es auch gut, dass sie sich etwas steif anfühlen, wenn man große Schritte machen will)
Diese Dinge sind zu beachten: Starte am besten im Seitsitz mit einem Knie an der Ferse des anderen Beins. (Ja, auch hierfür braucht man gute Hüftmobilität)
Wenn du das Gewicht auf deine Knie schiebst und das Becken hochkommt, dann spanne deine Pobacken gut an.
Versuche im Low Lunge das vordere Knie über dem Sprunggelenk zu positionieren, bevor du es vor schiebst.
Wenn du die Arme hoch nimmst, dann lass den Bauch fest und bring das Brustbein nach vorne oben.
Viel Spaß dabei!!
Einige Bikepackinghighlights der letzten Touren findest du übrigens auch auf meinem Instagram-profil!
In einem weiteren Beitrag zum Thema „Yoga für RadfahrerInnen“ möchte ich dir eine ganz besondere Asana vorstellen.
„Wild Thing“ (der Sanskritname lautet Camatkarasana) gehört in die Kategorie der Rückbeugen und ist meiner Meinung nach sehr wertvoll, wenn es um den Ausgleich nach einer ausgedehnten (oder auch weniger langen) Radtour geht.
Die besonderen Effekte sind u.a.:
Du kannst diese Asana, wie im folgenden Video, dynamisch durchführen, oder auch statisch für 5-10 Atemzüge halten.
Wenn es dir schwer fällt, aus dem hinabschauenden Hund in die Position zu kommen, dann versuche es so, wie im Video in der Variation gezeigt – aus dem Sitz mit einem aufgestellen Bein.
Wichtig ist:
* dass du beim Strecken des Körpers nicht ins Hohlkreuz überstreckst und somit deine Lendenwirbelsäule überforderst, sondern dass du auch an die Öffnung in dem Brustraum denkst! – Deine gesamte Wirbelsäule sollte lang werden!!
* dass du beim Stützen daran denkst, die Schulter in etwa über dem Handgelenk auszurichten.
Es empfiehlt sich auch, davor den Körper etwas aufzuwärmen und zumindest, wie im Video gezeigt, die Aufmerksamkeit auf die Hüften und den Rumpf zu lenken.
Beachte bitte, dass du beim Üben zu jedem Zeitpunkt ein absolut gutes Gefühl haben sollst. Sollte irgendetwas unangenehm sein oder weh tun, dann versuche entweder weniger intensiv in die Position hineinzugehen oder mache eine Pause.
Viel Spass dabei!
Über Kommentare, Wünsche und Anregungen freue ich mich!
Alles Liebe
Marlene